Technik die begeistert…

12. Februar 2025

Gestern ist ein neues Helferlein bei mir eingezogen. Nachdem ich (was für ein Luxusproblem) mit der Akkulaufzeit meiner alten Uhr schon lange nicht mehr zufrieden war, fiel mir eine neue vor die Füße. Mehr Akku, noch mehr Möglichkeiten mich selbst und sämtliche Körperfunktionen zu überwachen. Navigationssystem, Telefon, Trainingscoach… Dolles Ding 😍

Nun stellt sich die Frage aller Fragen: wie in Gottes Namen haben wir nur früher überlebt??? 😱

Wie schon das ein oder andere Mal erwähnt, bin ich ja schon ein paar Tage auf dieser Welt. Mein 1. Handy habe ich mir 1996 mit 18 Jahren gekauft. Mit diesem Knochen konnte man unglaublicherweise nur telefonieren und das zu Preisen… Alter Verwalter 😰

Irgendwann konnte man SMS mit 160 Zeichen verschicken, dann kamen MMS und polyphone Klingeltöne. Was für ein Fortschritt. Und was habe ich für Kohle bei Jamba gelassen. Von wegen crazy Frog und so. Leser meines Alters wissen was ich meine 🤣

Mit Anfang 20 bin ich aus meinem ursprünglichen Job zur LKW Fahrerei gewechselt. Von Navigationssystemen konnte man damals nur träumen. Es gab Straßenkarten und -atlanten, mit deren Hilfe ich durch Europa getingelt bin. Wer mich kennt weiß, dass ich orientierungstechnisch ein absoluter Regenwurm bin. 2 Mal im Kreis gedreht und schon weiß ich nicht mehr wo ich bin. Straßenkarten kann ich kompetent und konsequent verkehrtrum und in falscher Richtung lesen ☝🏻 Das ich immer an meinen Zielen angekommen bin, gleicht einem Wunder. Irgendwann kamen Navigationssysteme auf den Markt, aber die konnte sich kein normaler Mensch leisten.

Und heute navigiert, telefoniert und überwacht man sich mit einer Uhr. Das hätte ich mir vor 30 Jahren niemals träumen lassen. Da war ein schnurloses Telefon schon der absolute Knaller. Mein 1. Smartphone (ein Samsung Omnia um und bei 2005) habe ich wieder verkauft weil ich damit nicht klar kam. Mit diesen komisches Apps, so ein Blödsinn. Braucht kein Mensch dachte ich damals… Kann sich heute keiner mehr vorstellen.

Neueste Herausforderung: da ich festgestellt habe, dass ich wohl doch in diesem Leben kein fanatischer Laufsportler mehr werden werde, geht’s mit Hund jetzt zum Dogtrekking. Mehrtageswanderungen mit Hund, Rucksack und Zelt. An sich keine Sensation. Aaaaaaaaaber beim wirklichen Dogtrekking werden in 2 Tagen 80 km Fußweg im Gelände zurückgelegt. OHNE HANDY UND GPS 😱 Es geht raus mit Kompass und Karte und damit muss man sich dann zurechtfinden.

Vermutlich werde ich irgendwo in den Karpaten verloren gehen und werde nach 1000 Jahren gefunden, so wie Ötzi damals in den Alpen…

Aber der Göttergatte ist wenigstens virtuell immer mit dabei…

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