
7. Juni 2025, Farhult-Skäret
Nachdem es heute Morgen erst gar nicht so aussah, wurde es dennoch ein superschöner Tag. Plötzlich riss der Himmel auf und es war Sommer. Sonne 🌞 satt und angeblich nur 15 Grad, die sich aber wie 25 Grad anfühlten.
Die Nacht im Shelter war wieder relativ unruhig. Durch den Wind knarzte es immer mal hier und da und so richtig dunkel werden wollte es auch nicht. Irgendwann schien ich aber doch eingeschlafen zu sein und war tatsächlich auch relativ erholt. Bis 8 Uhr konnte ich mich vorm aufstehen drücken, aber dann wollte das Hundekind Frühstück. Meine Blase wollte auch mal um die Ecke… Was tut man nicht alles.
Also Frühstück kredenzt, mir ein Porridge und Kaffee gekocht, den Luxus gönne ich mir ☕️ und dann ging es ans übliche aufräumen.
Gegen halb 10 verließen wir unser Nachtlager und machten uns auf den Weg Richtung Jonstorp. Diesmal ging’s an einer Ziegenherde vorbei, aber ansonsten weit und breit kein Mensch. Nur Wiese, Weite und Wasser. So muss das ☝🏻









In Jonstorp angekommen gab es wieder 2 Bonuskilometer, weil ich den örtlichen Supermarkt mit meiner Anwesenheit beehren wollte. Ich erstand eine Dose Futter und 2 Kauknochen für das Vierbein und Brötchen, Zimtschnecken und ne Limo für mich. Dann ging’s zurück zum Hafen, wo erstmal das 2. Frühstück eingenommen wurde, natürlich wieder schwesterlich geteilt mit dem Hundekind. Die Aussicht war mega, ein Wind blies auch und meine Augen erspähten einen Trinkwasserhahn und eine Toilette 🚻 Sowas muss man ausnutzen, wer weiß wo man am Ende des Tages landet und von allem nichts mehr hat 🤔
Nachdem Füße, Hüfte und der Rest des alternden Alabasterkörpers etwas ausgeruht hatten, schlurften wir weiter Richtung Arild. Nochmal 9 km… Der nächste Shelter in 6 km. Das sollte unser nächster Zwischenstopp werden mit Option auf Feierabend.
In Svanshall kamen wir an einem Restaurant vorbei und begehrten Einlass. Nope. Nicht heute. Drinnen war alles superedel eingedeckt, was auf geschlossene Gesellschaft schließen ließ. Pfffff… Dann eben nicht. Leider endete hier auch der gute Teil des Skåneleden und es ging von nun an bergab und wieder bergauf. Die Aussicht am Ende belohnte aber.












Um 14 Uhr kamen wir in Skäret am Shelter an und ich läutete den Feierabend ein.
Yuna bekam ihren Kauknochen 🦴 ich baute das Zelt auf (ganz so naturnah, dass ich nachts Krabbelgetier auf mir haben muss, bin ich dann doch nicht), umziehen, die durchgeschwitzte Wäsche waschen, einen Belohnungskaffee kochen und meine Zimtschnecken vernichten. Dazu die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, welche sich in diesem Moment verabschiedet. Yuna verputzte ihr Dosenfood und liegt jetzt hier ganz wachsam rum, während ich den Beitrag schreibe.
Morgen soll’s wieder regnen. Mal sehen was der Tag dann so bringt. Zumindest frische Wäsche hab ich schonmal und noch genug Esbitwürfel für Kaffee und Porridge 🥣 Im schlimmsten Fall bleiben wir einfach drin 🏕️ und warten auf besseres Wetter 🌞




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