
25. Juli 2025
Der 2. Einsatz im Hospiz…
Diesmal noch besser vorbereitet, zig Sachen im Gepäck (Bücher, Spiele, Leckerlis) und auch mental auf den Besuch eingestimmt, kamen wir an.
Ein anderes Team als letzte Woche, diesmal gab’s keine Liste mit vorher gefragten Patienten, sondern es wurde geraten wer Hundebesuch haben wollen könnte.
Es standen wieder 6 Leute zur Auswahl. Einen Gast hatten wir beim Reinkommen schon auf dem Flur getroffen, der von Yuna auch ganz angetan war, aber der entschwand erstmal und ward nis zum Schluss nicht mehr gesehen 🤷♀️
Ich dachte wir starten unsere Runde mal bei jemand bekanntem. Die Dame hatten wir letzte Woche schon kennengelernt und wussten das wir willkommen sind. Aber ihr Mann war wieder da und da will man sich ja dann auch nicht aufdrängen 😇 Zumindest war das ja aber schonmal ein guter Anfang.
Der nächste Gast auf unserer Liste hatte offensichtlich einen schlechten Tag und wollte niemanden sehen. So zogen wir also unverrichteter Dinge weiter, aber unser „Lauf“ setzte sich fort. Ablehnung auf der ganzen Linie. Womit ich eigentlich eher schlecht umgehen kann
Auch die nächsten 2 Zimmer wollten keinen Besuch. Die eine Dame gar nicht, obwohl sie letzte Woche ganz erfreut über unseren Besuch war, und die andere wollten keinen Hund im Zimmer haben 🤷♀️ Kann ja nu Yuna nicht draußen anbinden und allein reingehen 🙄🙄🙄
Also sind wir weitergezottelt.
Der 5. Auserwählte war der Herr, dem Yuna aus Versehen letzte Woche auf den Bauch gesprungen war. Der hatte aber gerade die Schwester bei sich und wollte dann zum Schach ♟️ spielen gehen. Kruzifixhalleluja… Das ist aber auch echt verflixt heute…
Zum guten Glück fand sich dann noch ein Herr, den wir besuchen konnten und der auch recht gesprächig war.
Wir sabbelten über Politik, er wollte das Yuna frei (ohne Leine) in seinem Zimmer rumlaufen kann, weil er „angekettete“ Hunde ganz bedauerlich fand und sie ließ sich hingebungsvoll von ihm kraulen. Wir verabredeten uns noch für nächste Woche und so hatten wir doch noch einen schönen Abschluss.
Zurück zuhause gabs erstmal ordentlich was in den Magen (für mich, der Hund hatte vorher sein Fresschen ☝🏻). Der Göttergatte war aus diversen Gründen mal wieder genervt, also schlug ich noch einen Frust- Eisbecher vor. Natürlich gaaaaaanz uneigennützig 😇😇😇
Diesmal war ich auch wirklich zufrieden mit dem Tag. Mehr war nicht rauszuholen. Ich hatte vormittags 2 Kundinnen zur Massage gehabt, das lief auch super und ich fand mich richtig richtig gut. Hospiz war auch gut, obwohl ich wieder viel zuviel mitgeschleppt hatte. Ist wohl so‘n Frauending. Handtasche bis oben hin vollstopfen um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein und am Ende doch nichts davon brauchen 🤪🤪🤪
Das große Eis, die Couch, Kuscheltime mit den Hunden und früh ins Bett hatte ich mir jedenfalls echt verdient 🥵
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